
Tanja Hummel
Diplom-Psychologin
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„Die Wechseljahre sind keine Sammlung körperlicher Symptome, die behoben werden müssen, sondern eine Revolution von Körper und Geist – die größte Wachstumschance seit der Pubertät."
- Dr. Christiane Northrup -
Peri-Menopause
Die Peri-Menopause bezeichnet den Übergang in die Menopause. Sie ist eine Phase, die oft Jahre vor der letzten Menstruation beginnt und bis zu einem Jahr danach andauert. Für viele Frauen startet sie irgendwann zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr, manchmal auch früher. Der Begriff bedeutet wörtlich „rund um die Menopause" und beschreibt genau das: eine Schwellenzeit, in der sich der Körper schrittweise verändert.
Ausgelöst wird die Peri-Menopause durch hormonelle Schwankungen, vor allem der Östrogen- und Progesteronspiegel beginnt zu variieren, bevor er langfristig sinkt. Diese Veränderungen können sich auf vielfältige Weise bemerkbar machen: unregelmäßige Zyklen, Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Erschöpfung, veränderte Libido oder Konzentrationsschwierigkeiten. Nicht alle Frauen erleben dieselben Symptome. Die Peri-Menopause ist so individuell wie jede Frau selbst.
Was viele Frauen überrascht: Diese Phase kann deutlich früher beginnen, als sie es erwarten und die Symptome werden häufig nicht erkannt oder falsch gedeutet, etwa als Stress, Depression oder einfach „Überforderung". Das Wissen um die Peri-Menopause ist daher wichtig, um den eigenen Körper besser zu verstehen und die richtigen Unterstützungsangebote zu finden.
Die Peri-Menopause ist keine Störung, die behoben werden muss. Sie ist ein natürlicher Übergang, der begleitet, verstanden und bewusst gestaltet werden kann.
Menopause
Die Menopause ist eine der bedeutsamsten Übergangsphasen im Leben einer Frau – körperlich, emotional und in Bezug auf die eigene Identität. Hormonelle Veränderungen bringen häufig Symptome wie Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen, Erschöpfung oder Hitzewallungen mit sich. Doch die Wechseljahre sind nicht nur eine körperliche Herausforderung: Sie markieren auch einen tiefgreifenden Wandel im Selbstbild und in der Frage, wer man ist und was man im nächsten Lebensabschnitt wirklich möchte.
Menopausen Coaching begleitet Frauen in dieser Phase mit einem ganzheitlichen Blick – jenseits von reiner Symptombekämpfung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie diese Übergangszeit als Möglichkeit zur Neuausrichtung genutzt werden kann: Was brauche ich jetzt? Welche Rollen, Muster oder Erwartungen darf ich loslassen? Was will in mir gesehen und gelebt werden?
Dabei werden körperliche, emotionale und biografische Themen gleichwertig betrachtet. Viele Frauen erleben in dieser Zeit, dass alte, unverarbeitete Themen aus Beziehungen, Familie oder der eigenen Geschichte wieder an die Oberfläche kommen – die Menopause kann so zu einem kraftvollen Zeitpunkt der Auseinandersetzung und Transformation werden.
Ziel des Coachings ist es, diese Phase nicht als Verlust, sondern als Schwelle zu einem neuen, selbstbestimmten Lebensabschnitt zu verstehen und zu gestalten.