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Wie der Dauerkonsum Sozialer Medien deine Kreativität zerstört




Nicht nur der Dauerkonsum der sozialen Medien hat Einfluß auf unsere Kreativität.


Alles was uns täglich im Internet ablenkt gepaart mit unserem fehlenden Bewusstsein darüber schränkt unsere Kreativität in vielerlei Richtungen ein.

Ich beobachte schon länger, wie der Konsum sozialer Medien auch auf meine Kreativität einen starken Einfluss hat und diese massiv blockiert. Mein Wunsch wieder kreativer zu werden wird immer wieder durch mein Hängebleiben im Internet, vor allem in den sozialen Medien, gestört.


Da mein Business ausschließlich online passiert, ist es ein fast täglicher Kampf mich genau davon zu distanzieren.


2020 hatte ich mich für ein Mal- und Zeichenstudium online eingeschrieben und bin irgendwann an meinem Commitment gescheitert und war am Ende völlig demotiviert.

Heute weiss ich, dass ich mich unter anderem viel zu sehr unter Druck gesetzt habe und mein Ego etwas wollte, was ich einfach nicht erfüllen konnte. Nämlich eine perfekte Künstlerin zu sein. Für mich ebenso ein Gedanke oder Glaubenssatz, der aus meinem Konsum der sozialen Medien resultierte.


Außerdem habe ich mir nie wirklich ernsthaft die Frage gestellt, was meine Motivation mit dem Malen eigentlich wirklich war. Meine Erwartungen waren, mich ausschließlich dem Leben als Künstlerin zu widmen und alles anderes loszulassen. Wer mich kennt weiß, dass dies unmöglich für mich ist da ich mein Wirken als Psychologin über alles liebe.

Mit den sozialen Medien hatte ich schon immer eine Hass-Liebe.


Mein offline Business in Deutschland lief ohne sie einfach wunderbar. Denn ich setzte schon damals eher auf persönliche Empfehlungen seitens meiner Kunden/Innen. Als ich mich 2016 von Deutschland verabschiedet hatte und auf reisen ging, startete parallel meine Kariere in den sozialen Medien.

Ende 2021 kündigte ich dann meinen Rückzug von den sozialen Medien (Facebook, Instagram und LinkedIn) für das darauffolgende Jahr an. Die erste Jahreshälfte von 2022 ist nun vorbei und das Aus für Facebook ist in Planung und steht kurz vor der Tür.

Hinzu kam, dass ich im selben Jahr in eine tiefere Auseinandersetzung mit der Praxis des weiblicheren Yoga und damit in die bewusste Verbindung zu meiner Gebärmutter gegangen bin.

Denn die Gebärmutter ist für uns Frauen DER kreative Raum/Ort schlechthin. Meine Gebärmutter gab mir ganz klare Zeichen, mich wieder mehr meiner Kreativität zu widmen.

Warum habe ich aber wirklich meine Kreativität verloren und wie kann ich mich wieder oder überhaupt auf einen Schöpferinnenprozess einlassen?


Vielleicht sind diese Fragen auch spannende Fragen für dich.

Wenn ich von Dauerkonsum in Zusammenhang mit Kreativität spreche meine ich nicht nur das Konsumieren der sozialen Medien. Ich meine damit auch das Studieren, Beobachten und letztendlich auch das Konsumieren anderer Menschen.


Wir lesen zuhauf Artikel und Bücher, schauen uns Unmengen an Videos und Filmen an. Zu glauben, dass wir dadurch eine Inspiration für das eigene Leben und Wirken bekommen ist meist ein Trugschluss.


Wir konsumieren zu viel und können all dies gar nicht wirklich aufnehmen und integrieren. Vor allem wenn wir nicht mit dem Mindest der Inspiration an das Thema gehen, sondern mehr mit dem negativen Vergleich, dass wir nicht gut genug sind. Wissen mit der Motivation anzusammeln, dass wir uns dann viel besser fühlen ist genauso ein Abhängigkeitsverhalten.


Die Verbindung zu uns selbst ist dabei so gut wie nicht mehr vorhanden. Dabei sind Frauen sehr groß darin, sich meist mit anderen Frauen zu vergleichen und zu messen und dabei ihre eigene Größe zu verdrängen. Dieses Verhalten führt zu einer massiven Prokrastination, die Ablenkungen von uns selbst, dem typischen Imposter Syndrom und der Verminderung der eigenen Kreativität. Experten/Innen stellen heute sogar die Verbindung zu Traumata, der Prokrastination und dem Imposter Syndrom her.

Doch welche Probleme tauchen noch mit dem Dauerkonsum auf?

Je mehr wir konsumieren, desto mehr fehlt uns die Klarheit für das eigene Leben. Wir können Entscheidungen nur noch schwer treffen, da unsere Auseinandersetzung mit unseren eigenen Werten und Zielen fehlt. Auch die Frage nach unserem wirklichen Kern oder unserer tieferen Essenz stellt sich nicht mehr.

Die Frage:


Wer bist du und wer bist du in deinem wahrhaftigen und souveränen Sein in Verbindung mit deiner Kreativität bleibt meist unbeantwortet.

Der Vergleich mit anderen Menschen wird die Suche nach Antworten auf diese Fragen erschweren. Die Verbindung zu unserer Innenwelt ist schwer greifbar und von dort aus kann auch nichts kreativ ins Außen gelangen.


Mehr noch, der Vergleich mit anderen Menschen löst Angst aus. Diese Angst beruht auf der Annahme, dass alles was du erschaffst und kreierst negativ bewertet wird. Mehr noch, du denkst wenn du dich authentisch mit deiner Kreativität zeigst wirst du von anderen Menschen abgelehnt. Die Bewertungen der anderen ist dir wichtiger als deinen eigenen Weg der Schöpferin zugehen und andere Frauen zu inspirieren.


Diese Folgen können bei Dauerkonsum entstehen:

❌ Du hast das Gefühl leer und ausgebrannt zu sein

❌ Du hast multiple Ängste

❌ Du hast eine Depression oder depressive

Verstimmungen

❌ Du hast multiple Abhängigkeiten (Essen, Alkohol etc.)

❌ Du hast vermehrten Streß

❌ Du hast kein Gefühl mehr dich emotional und

körperlich zu spüren

❌ Du hast Stimmungsschwankungen

❌ Du bist unruhig und hast Schlafprobleme


❌ Du verspürst keine Freude und/oder sexuelle Lust mehr

❌ Du bist fast nur noch mit deinem Kopf aktiv

❌ Du hast keine Idee wer du eigentlich bist (Werte, Ziele, Wünsche, Bedürfnisse)

❌ Du fühlst dich emotional taub

❌ Du fühlst dich rastlos

❌ Du hast dein Selbstwert und Selbstvertrauen verloren

Natürlich ist meine Feststellung nicht absolut gemeint. Wir können uns von den sozialen Medien und dem Internet im allgemeinen immer noch inspirieren lassen.


Auch die Frage:


Was will ich eigentlich nicht oder was kreiert mein Gegenüber was nicht meins ist


kann einen positiven Seiteneffekt habe.


Dennoch glaube ich, dass es uns fast unmöglich gemacht wird dieses noch selbst steuern zu können. Manipulationen, Falschaussagen, Zensierungen und die neue Cancle Culture haben dafür in den letzten 2,5 Jahren genug Schaden und Leiden hervorgebracht.

Was kannst du tun, vielleicht auch präventiv?

💎 Praktiziere von Zeit zu Zeit Social Media Detox und festgelegte Pausen

💎 Welche Social Media Kanäle möchtest du bedienen und welche Intention und Motivation steckt

dahinter?

💎 Entfolge und entfreunde Menschen aus deinen Social Media Listen, die dir nicht gut tun

💎 Setze dich mit dem Thema Minimalismus auseinander

💎 Erhöhe dein Energielevel mit der Praxis Mitgefühl und Dankbarkeit (Meditationen)

💎 Gehe mehr in die Stile

💎 Praktiziere Selbstfürsorge

💎 Wenn du viel online arbeitest, strukturiere dir deinen Arbeitstag und lege mehrere Pausen ein, in

denen du mit deinem Körper praktizierst oder in die Natur gehst

💎 Stelle dir diese Fragen zum Thema Kreativität:

Wann warst du das letzte Mal kreativ? Was war es genau?

Was hilft dir, um kreativ zu werden?

Wie kannst du wieder Zugang zu deiner Kreativität bekommen?

Warum warst du kreativ oder warum willst du wieder kreativ sein?

Mit Kreativität kommst du wieder in die Fülle, in den Frieden mit dir selbst, in dein Selbstvertrauen und dein Selbstbewusstsein.

Du kannst dich wieder mehr mit deinen Emotionen verbinden, wirst wieder vollständig, verbindest dich mit deiner Intuition und deinem Herzen, benutzt weniger den Verstand und mehr den Köper und lebst deine wahrhaftige Weiblichkeit.

Deine Klarheit wird wieder zurückkommen und du kannst endlich wieder Entscheidungen aus dem Herzen treffen. Dabei kommen Herz und Verstand wieder zusammen. Du wirst wieder die wichtigste Person in deinem Leben sein und du wirst dein Selbst, mit all deinen Bedürfnissen, Werten und Wünschen wieder auf die Spur kommen.

Der kreative Prozess bringt dich am Ende in die Akzeptanz für all das was ist und sein soll. Dieser Prozess wird dich an einigen Stellen spiegeln und dir deine unerledigten Themen aufzeigen. Dies können Themen wie Perfektionismus, Ungeduld, die Stimme deiner inneren Kritikerin und das Leben im Hier und Jetzt sein. Lass deine Erwartungen los und stelle dich dem natürlichen Flow.

Fakt ist, dass die meisten Menschen mehr konsumieren, anstatt selbst zu kreieren.

Ganz zu schweigen von dem bitteren Thema der Entwendung des Gedankenguts anderer Menschen, der oft Kritiklosigkeit oder der eher verletzenden und zerstörenden Kritik gegenüber Meinungen und Haltungen anderer und das Problem dass fast jeder aus heutiger Sicht ein Experte/In auf unzähligen Gebieten zu sein scheint.

Werde dir wirklich bewusst was du konsumieren möchtest und entscheide dich für mehr Kreativität in deinem Leben - sowohl beruflich als auch privat.


Es braucht kein radikaler Schritt zu sein, dich vom Dauerkonsum zu lösen. Vielleicht ist es aber der einzige, der dir weiterhelfen kann. Verbinde dich in deinem Tempo mit deiner Kreativität. Suche dir etwas was dir Spaß macht, dich nährt und dich weniger unter Druck setzt. Bleib offen, probiere aus, überprüfe deine Intention und committe dich.


Damit wir die Alte Erde heilen können, um eine Neue Erde kreieren zu können brauchen wir nicht nur mehr von der weiblichen Energie, wir brauchen auch viel viel mehr von der weiblichen Kreativität.

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Tanja lebt seit 2016 mit ihrem indonesischen Ehemann, 2 Hunden und 2 Katzen auf Bali. Nach dem Aufbau einer erfolgreichen Psychologischen Praxis & Yogastudio entschied sich Tanja nach über 12 Jahren erfolgreicher Selbständigkeit, das Geschäft zu verkaufen und in die weite Welt zu ziehen.

Tanja hat ihr "Frau Sein" in Form der Weiblichen Souveränität auf Bali neu entdeckt und bietet Somatische Psychotherapie, Embodiment in Form ihres eigenen Yogastils und Somatische Meditationen aus dem weiblichen Buddhismus für Frauen an.

Tanja liebt es, ihre Learnings mit der Welt zu teilen und Frauen zu unterstützen mehr weibliche Souveränität für eine Neue Erde zu leben.


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