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Was die Gebärmutter mit deiner (nicht vorhandenen) Sichtbarkeit zu tun hat


Sichtbarkeit ist mehr denn je ein wichtiges Thema - vor allem für Frauen und in diesen Zeiten.

Ich stelle in meiner Arbeit mit Frauen immer wieder fest, dass diese aus den unterschiedlichsten Gründen Schwierigkeiten haben, sich sowohl beruflich als auch privat in ihren Meinungen und Haltungen zum Leben, authentisch und ehrlich zu zeigen.


Ich werde in diesem Artikel folgenden Fragen nachgehen:

💎 Was genau ist weibliche Sichtbarkeit?

💎 Und warum ist Sichtbarkeit gerade heute und in diesen Zeiten so wichtig?

💎 Was hält Frauen zurück sichtbarer zu werden?

💎 Was hat die Gebärmutter mit Sichtbarkeit zu tun oder welche Verbindung gibt es zwischen beiden?

💎 Was kannst du tun, um sichtbarer in deine Kraft zukommen?


Grundsätzlich hängt für mich Sichtbarkeit eng mit Authentizität zusammen.

Es ist wichtig, dass Frauen authentisch ihre Meinungen, Haltungen und Wahrheiten äußern und sie dementsprechend wahrgenommen und verstanden werden. Es geht ganz uns gar nicht nur um die physische Sichtbarkeit. Es geht um die Sichtbarkeit, die aus dem reinen Herzen kommt.

Klar Position zu beziehen spielt für Frauen im (selbstständigen) Business eine immer größere Rolle.


Dabei können gerade Frauen in helfenden und beratenden Berufen (Therapeutinnen, Coaches, Lehrerinnen, Künstlerinnen, Heilerinnen etc.) in ihrer Sichtbarkeit eine große Inspiration für andere Frauen sein.


Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass sich Frauen in den o.a. Berufsfeldern erlauben sollten, sich zu Meinungen und Haltungen berufsfremder Themen äußern zu dürfen. Sich ständig neutral verhalten zu müssen, ist für mich ein alter Kodex, der in der heutigen Zeit nicht mehr zutreffend ist.


Auf der einen Seite ist die Sichtbarkeit in der heutigen Zeit und im beruflichen Kontext nicht mehr wegzudiskutieren und auf der anderen Seite ist das Zeigen von Authentizität ein ebenso wichtiger Schlüssel in Partnerschaften, im sozialen Umfeld und Beziehungen allgemein, um ehrliche und tiefe Verbindungen zu leben.


Sich authentisch zu zeigen hat immer etwas mit „echten“ Emotionen und Gefühlen zu tun. Je authentischer wir auftreten, desto mehr kann unser Gegenüber unsere Verletzlichkeit und Angst wahrnehmen. Und das in einer tiefen Verbundenheit, die das Menschsein in der Tiefe ausmacht.


Brené Brown hat schon in ihrem 2013 erschienenen Buch: Verletzlichkeit macht stark geschrieben, dass die Verletzlichkeit eine besondere Kraft beinhaltet und wir durch diese Mut entwickeln können, um uns für DAS authentisch einzusetzen was uns wirklich am Herzen liegt.

Frauen müssen meiner Meinung nach in die Auseinandersetzung gehen, wer sie wirklich in ihrer Wahrhaftigkeit und Essenz sind, was sie für Meinungen, welche Werte und Haltungen sie vertreten.

Per se halten sich Frauen immer noch klein und können vor lauter Angst nicht in ihre wirkliche Größe kommen.

Denn für Sichtbarkeit brauchen Frauen so unglaublich viel Sicherheit. Und diese fehlende Sicherheit ist das größte Problem dabei.

Es gibt verschiedene Ängste, die Frauen von ihrer Sichtbarkeit abhalten. Die größte Angst ist allerdings die vor ihrer eigenen, weiblichen Kraft. Dabei wäre es für Frauen sehr hilfreich, die Sichtbarkeit als ihren männlichen Anteil zu verstehen und mit ihm in die Heilung des weiblichen Anteils zugehen. Der männlich und weibliche Anteil bezieht sich dabei nicht auf die Geschlechterrollen. Sie sind als energetische Anteile eines jeden Menschen zu verstehen.

Weitere Themen der Unsichtbarkeit sind andere Menschen in den unterschiedlichen Meinungen und Haltungen zu verletzen und/oder diese zu enttäuschen.


Das jahrtausendealte Patriarchat und dessen Wirken steckt auch heute noch traumatisch in den Knochen der Gesellschaft und der Frauen, so dass eine selbstbewusste Sichtbarkeit eine Überwindung UND eine Aufarbeitung braucht.


Auch die weiblichen Ahnen und die Weitergabe ihrer Probleme an die Generationen nach ihnen spielen auch heute noch eine große Rolle. Denn ihre Erfahrungen, sowohl positive wie auch negative, sind in unseren Genen abgespeichert.


Unter Frauen lautete stillschweigend die Devise sich lieber zu verstecken als sich zu zeigen. Wir alle kennen die Geschichten der Hexenverbrennungen im Mittelalter.

Das Verstecken und die Unsichtbarkeit war eine Schutzfunktion, um überleben zu können. Im übertragenden Sinne und aus dem Blick der heutigen Zeit betrachtet bedeutet dies, dass mit jedem Schritt in Richtung Sichtbarkeit erst ein kleiner Tod überwunden werden muß. Und genau DAS ist ein sehr kraftvoller und archaischer Prozess.

Die Verbindung zur Gebärmutter kann auch dir dabei wegweisend sein. Seit Jahren arbeite ich mit meiner Gebärmutter. Sie ist meine verlässlichste Quelle, die mir auf fast alles Antworten geben kann.

Wir dürfen nie vergessen, dass unsere Quelle ein kreatives und sexuelles Kraftzentrum ist, aus dem wir Schöpferinnen sein dürfen und müssen. Hier entsteht unser weibliches Feuer. In diesem wartet alles was neugeboren und sichtbar werden will. Wenn sich dann unsere Quelle mit unserem Herzen, welches für Liebe und Mitgefühl steht, verbindet kann eine unglaubliche Kraft die nicht aufzuhalten ist emporsteigen.

Wenn du nicht mit deiner Quelle verbunden bist, kann es für dich schwierig werden in die Sichtbarkeit zu gehen.

Wenn wir uns mit der Gebärmutter verbinden, ist der Beckenboden als Verankerungspunkt zum Boden oder zur Erde maßgeblich. Dadurch sind wir im Hier und Jetzt präsent, haben eine besser Aufrichtung und sind mit Mutter Erde eng verbunden.


Energetisch gesehen steigt dann die Kraft der Gebärmutter nach oben auf. Dieser energetische Fluß entsteht durch die Verankerung unserer Quelle mit dem Erdmittelpunkt von Mutter Erde, stiegt dann weiter über den Beckenboden und die Gebärmutter nach oben zum Herz und dann weiter zur Kehle (das Zentrum des sprachlichen Ausdruck).


Selbstverständlich fließt die Energie weiter über den Kopf nach oben hinaus. Physiologisch gesehen sind die Faszien (Bindegewebe) des Körper mit dem Beckenboden verbunden und ziehen sich von unten nach oben zur Kehlmuskulatur weiter.

Dadurch können wir mit unserer Stimme, dem Tönen und Singen den Beckenboden und damit unsere Gebärmutter stimulieren und zum Schwingen bringen.


Konträr zu dem können Schwingungen mit der kraftvollen Verbindung zur Gebärmutter nach oben zum Kehlzentrum fließen und dort unseren Ausdruck und demnach unsere Sichtbarkeit positiv beeinflussen.


Faszinierender Weise ist der anatomische Aufbau des Stimm- und Hörapparates ähnlich zu dem der Gebärmutter.


Diese wundervollen und wichtigen Informationen, Erkenntnisse und AHA-Momente habe ich bei Iris Hammermeister gefunden. Sie arbeitet vorrangig mit der Stimme in Verbindung zur Gebärmutter.


Auf dem folgenden Bild erkennen wir links die Anatomie der Gebärmutter und rechts die Anatomie des Stimmapparates.


Laut Iris Hammermeister ist die Stimme der Ursprung unserer Lebensenergie. Sie breitet sich im Schöpfungsraum, in unserer Quelle aus. Dabei hat das Tönen und das Singen eine mütterliche Kraft und Energie. Diese Energie ist bei uns Menschen abgespeichert. Sie kommt durch die Erfahrungen mit unseren Müttern, die uns damals am Bettchen vorgesungen haben.


Wenn wir in uns daran erinnern und lernen die Verbindung von Gebärmutter, Herz und Kehle bewusst zu erneuern, können wir unsere Schöpferinnenenergie aus der Quelle nach oben steigen lassen, um mehr in den Ausdruck und in die Sichtbarkeit zu kommen.

Diese aufsteigenden Energien enden dann in der Verbindung zum Universum, zu Gott oder dem Höheren/Weiteren Selbst. Dies ist der Ausdruck der souveränen Weiblichkeit schlechthin.

Was kannst du tun, um diese Verbindung zu kultivieren?


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Töne und Singe in deine Gebärmutter hinein. Lasse dabei alte Konditionierungen los. Das Tönen löst bei vielen Frauen große Widerstände, ein Unwohlsein, Bewertung und Scham aus. Dabei steht das Tönen im Zusammenhang mit der weiblichen, sexuellen Energie. Das Tönen heilt somit auf mehreren Ebenen.


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Lerne und praktiziere Embodiment in Form von Somatic Feminine Yoga und somatische Meditationen (hier mehr Infos), Chi Gong, Tai Chi, Tanzen und Selbstmassagen. Auch eine Gebärmutterheilung (hier mehr Infos) kann die Verbindung nicht nur stärken sondern kann auch Verletzungen, Traumata und Schmerzen heilen und auflösen.


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Kultiviere Selbst-Mitgefühl und Selbst-Liebe spirituell, psychisch und energetisch.

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Informiere dich mehr über die Anatomie deiner Gebärmutter, ihre spirituelle und energetische Bedeutung. Erfahre mehr über die weibliche Sexualität, deine Yoni (Vagina) und ihre Bedeutung im kulturellen Sinn. Mein Tipp das Buch: Vagina von Naomi Wolf.

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Erforsche deine weibliche Familien- und Ahnenlinie. Sowohl der väterlichen als auch der mütterlichen Seite. Erfahre dort mehr über das Thema der Sichtbarkeit. Welche Frauen deines Ahnensystems waren Kämpferinnen, standen im Feuer, waren Vorbilder für andere Frauen, haben inspiriert, waren Löwinnen und Heldinnen? Wie wurde weibliche Sexualität gelebt? Was wurde mit Frauen gemacht, die nicht der Norm entsprachen und die Außenseiterinnen des Systems waren? (Hier mehr Infos)


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Verbinde dich einmal am Tag mit deiner Gebärmutter. Lege dir in der Meditationshaltung eine Hand auf den Mutterschoß und eine Hand auf den Herzraum. Spüre in beide Räume hinein und bleibe bewertungsfrei in der Beobachtung. Schreibe auf was du erlebt, erfahren und gespürt hast.


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Ich bin fest davon überzeugt, dass es immer noch zu wenige Frauen gibt, die den Mut aufbringen sich sichtbar zu zeigen.


Dabei ist es für dich eine große Chance eine Inspiration für die vielen Frauen da draußen zu sein, die nur darauf warten sich dir anzuschießen zu können.


Hier gibt es mehr Infos zum Kreis der Souveränen Visionärinnen und Leaderinnen:

Wenn Frauen sich für Sichtbarkeit entscheiden und sich verpflichten, werden sie nicht nur die Gebenden sein. Sie werden gleichzeitig auch die Empfangenden sein. Denn ihr Mut zahlt sich unmittelbar aus. Damit steht ihnen auf vielerlei Ebenen der unendlichen Fülle nichts mehr im Weg.

Wir brauchen souveräne Frauen, die authentisch und verletzlich im Feuer stehen und dabei ihre Macht konstruktiv und voller Mitgefühl zeigen und leben.

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Tanja lebt seit 2016 mit ihrem indonesischen Ehemann, 2 Hunden und 2 Katzen auf Bali. Nach dem Aufbau einer erfolgreichen Psychologischen Praxis & Yogastudio entschied sich Tanja nach über 12 Jahren erfolgreicher Selbständigkeit, das Geschäft zu verkaufen und in die weite Welt zu ziehen.

Tanja hat ihr "Frau Sein" in Form der Weiblichen Souveränität auf Bali neu entdeckt und bietet Somatische Psychotherapie, Embodiment in Form ihres eigenen Yogastils und Somatische Meditationen aus dem weiblichen Buddhismus für Frauen an.

Tanja liebt es, ihre Learnings mit der Welt zu teilen und Frauen zu unterstützen mehr weibliche Souveränität für eine Neue Erde zu leben.


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